SCHNADT Henri
Heinrich (Maurice) SCHNADT was born in Rumelange on 30 May 1909. His father’s occupation was Minenexploitant. In 1928 he obtained his baccalaureate in Esch/Alzette:
Fähigkeitsprüfung an der Industrie- und Handelsschule, A. Industrieabteilung
In 1930 he was admitted to the Ecole Centrale des Arts et Manufactures de Paris (nommé élève-ingénieur) and in 1933 he obtained the title of diplôme d’ingénieur des Arts et Manufactures.
A short biography published in 2001 summarises Henri SCHNADT’s life, giving the following additional details:
Geboren in Rümelingen am 30. Mai 1909, besuchte Henri Maurice Schnadt nach seinen Sekundarstudien in Straßburg und Esch-Alzette die Pariser Ecole Centrale des Arts et Manufactures, wo er Mathematik, Physik und Technologie studierte. 1933 erhielt er sein Diplom als “Ingenieur spécialisé dans les constructions mécaniques et métallurgiques”. Im selben Jahr heiratete er Fräulein Angèle Tissen, eine Schwester des bekannten Malers Boni Tissen.
Nach einem Volontariat bei der Arbed und einer Tätigkeit bei Arcos in Brüssel arbeitete er seit 1940 unabhängig als beratender Ingenieur bei verschiedenen Unternehmen in Belgien und Luxemburg (Arbed und Hadir). Zugleich veröffentlichte er in enger Verbindung mit belgischen Universitäten seine ersten Arbeiten über Probleme bei der Stahlverarbeitung, besonders im Hinblick auf die Schweißfähigkeit des Metalls bei großen Konstruktionen. Seine Forschungen auf diesem Gebiet blieben das Hauptthema seiner wissenschaftlichen Arbeiten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg knüpfte er geschäftliche Verbindungen mit der Schweiz und arbeitete als ingénieur-conseil in den Konstruktionswerken der Armee und der Bundesbahnen. Diese Tätigkeit erlaubte es ihm, seine wissenschaftlichen Forschungen auf internationaler Ebene fortzusetzen.
Ab 1951 lebte Schnadt mit seiner Familie in Zug, doch sein Wirkungskreis erstreckte sich über die Schweiz hinaus bis in die nordischen Länder. Zur gleichen Zeit ent wickelte er eine Reihe von Instrumenten und Apparaten zur Prüfung der Metalle, die noch heute praktisch genutzt werden. In den sechziger Jahren dehnte er seine Kontakte aus bis nach Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich, nach Israel, in die Vereinigten Staaten und nach Japan. In derZeit von 1941 bis 1970 hatte er neben seiner beruflichen Tätigkeit zahlreiche Studien und Arbeiten verfasst, die äußerst wichtig für das Ingenieurwesen waren und dank derer er sich weltweit einen Namen machte.
Henri Maurice Schnadt starb am 9. April 1973 an Herzversagen. Seine beiden Söhne leben und arbeiten in der Schweiz.
Henri SCHNADT died in Zug (CH) in1973.
FamilySearch database (GXH3-M5F)
Title | Uploaded | Information |
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Biography | 12/01/2025 | |
Patents Listing | 12/01/2025 | |
Patents Details | 12/01/2025 | |
Addendum | 12/01/2025 | Publications, Distinctions and honours |